Neun Einträge, die man selten so offen liest.
Die Liste steht im Verzeichnis des Berufsverbands DPtV.* Zwei Einträge sind besonders: ein Angebot für Adoptivfamilien, und eines für Kinder, deren Eltern alkoholabhängig sind oder waren. Solche Konstellationen brauchen keine Erklärung bei Null.
Phobien
Wenn Vermeidung den Alltag verkleinert, wird sie Schritt für Schritt zurückgebaut.
Essstörungen
Essen, Kontrolle und Gefühle in einem behutsamen Setting bearbeiten.
Entwicklungsstörungen
Wenn Sprache, Motorik oder Lernen verspätet laufen, müssen Eltern Wege wissen, keine Schuldigen suchen.
Autismus-Spektrum
Kinder im Spektrum brauchen Struktur und Verständnis, keine Normalisierung.
ADHS
Unruhe und Impulsivität haben Funktionen. Der Alltag lernt, mit beiden umzugehen.
Verhaltens- und emotionale Störungen
Wenn Verhalten zur Botschaft wird, wird es übersetzt statt nur unterbunden.
Tic-Störungen
Tics entlasten, bevor sie belasten. Beides gehört in die Behandlung.
Adoptivfamilien
Bindung, Herkunft und Loyalitäten haben in Adoptivfamilien eigene Regeln. Hier wird das vorausgesetzt, nicht erklärt.
Kinder von Eltern mit Alkoholabhängigkeit
Kinder aus Suchtfamilien tragen oft Jahrzehnte. Hier darf das Thema offen auf den Tisch, ohne Scham.
* Angaben werden vor Veröffentlichung mit der Praxis abgestimmt.