Andrea Bode Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin · Oldenburg

Die beiden Verfahren

Wer hat das Problem? Und wer trägt es?

Systemische Therapie fragt zuerst nach dem System: Familie, Schule, die Muster dazwischen. Tiefenpsychologisch fundierte Therapie fragt nach der Geschichte eines Menschen. Beide Verfahren stehen in dieser Praxis gleichrangig zur Verfügung, beide als Richtlinienverfahren.

Schilfufer an einem stillen Gewässer
Schilf am stillen Ufer

Im Vergleich

Wie sich die beiden Wege unterscheiden

Systemisch
Der Blick auf die Beteiligten. Wer gehört zum System, wer reagiert worauf, welche Rollen haben sich verfestigt? Oft kommen mehrere Familien- mitglieder in den Blick, nicht nur das Kind mit dem auffälligen Verhalten.
Tiefenpsychologisch fundiert
Der Blick auf die Geschichte. Beziehungen, Trennungen und frühe Erfahrungen formen Muster, die heute wirken. Die Behandlung macht sie begreifbar und arbeitet an Veränderung im Hier und Jetzt.
Gemeinsam
Beide sind Richtlinienverfahren, also von den Krankenkassen anerkannt, und beide werden kindgerecht angepasst: systemisch oft mit den Eltern im Raum, tiefenpsychologisch im geschützten Einzelsetting.
Entscheidung
Wird im Erstkontakt getroffen, nach Anliegen und Situation. Niemand muss das vorab selbst einordnen können.

Der Anfang

Erst hören, dann ordnen.

Der erste Termin sammelt: Was passiert, seit wann, wer leidet wie darunter. Erst danach wird der Weg gewählt. Telefonisch erreichbar Di und Do, 07:30 bis 09:00 Uhr, oder per Mail.*

* Angaben werden vor Veröffentlichung mit der Praxis abgestimmt.