Bettina Gotthardt Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie · Bonn

Die Verfahren

Wie diese Praxis arbeitet.

Analytische Psychotherapie und tiefenpsychologisch fundierte Therapie. Was die beiden unterscheidet und wie eine Behandlung beginnt.

01 · Analytische Psychotherapie

Der längere, tiefere Weg.

Die analytische Psychotherapie geht davon aus, dass seelische Schwierigkeiten selten nur im Heute entstehen. Was ein Kind quält oder einen Jugendlichen lähmt, hängt oft mit Erfahrungen zusammen, die weiter zurückliegen, und mit Beziehungen, die geprägt haben.

Kinder bringen das, was sie beschäftigt, vor allem über das Spiel ein. Die Therapeutin schaut zu, steigt mit ein und übersetzt behutsam, was sich zeigt. Jugendliche arbeiten im Gespräch. Dort, wo Worte fehlen, ist Schweigen erlaubt; es wird nicht weggedrängt.

Im Verlauf wiederholen sich Muster, die im Alltag unbemerkt bleiben, auch in der Beziehung zur Therapeutin. Sie sichtbar zu machen, ist ein Teil der Arbeit. Verstehen allein löst nichts. Es legt aber offen, warum etwas besteht und wo Veränderung ansetzen kann.

Dieses Verfahren ist auf einen längeren Zeitraum angelegt und kann sich über ein Jahr und mehr erstrecken. Die Dauer hängt vom Anliegen ab und wird mit der Krankenkasse abgestimmt*.

02 Tiefenpsychologisch fundierte Therapie
Trauerweide an einem stillen Teich, gedämpftes Licht nach Regen
Ein Rahmen, der Zeit lässt.

Der fokussierte Weg.

Dieses Verfahren konzentriert sich auf ein zentrales Thema, das gerade belastet. Es geht weniger weit zurück als die analytische Arbeit und ist in der Regel kürzer angelegt.

Auch hier gilt: Hinter dem sichtbaren Problem steht mehr als das Symptom. Ein Konflikt, eine unbewältigte Erfahrung, etwas, das sich nicht aussprechen lässt. Die Behandlung sucht diesen Kern und arbeitet an ihm, Schritt für Schritt.

Welches Verfahren das richtige ist, klärt sich in den ersten Gesprächen. Dafür ist die Kennenlernphase da.

03 · Gemeinsamkeiten

Was beide Verfahren trägt.

  • Anerkannte Verfahren Beide sind Richtlinienverfahren. Sie sind wissenschaftlich geprüft und in den Psychotherapie-Richtlinien für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen verankert.
  • Zeit und Regelmäßigkeit Die Termine finden in einem festen Rhythmus statt. Verlässlichkeit ist Teil der Behandlung, besonders für Kinder.
  • Elternarbeit Gespräche mit den Eltern gehören dazu. Was Ihr Kind in der Praxis erlebt, bleibt geschützt; was Sie wissen müssen, besprechen wir mit Ihnen.
  • Geschützter Rahmen Was in der Behandlung gesprochen oder gespielt wird, unterliegt der Schweigepflicht. Das gilt auch gegenüber Dritten.
04 · Der Anfang

Der Weg in die Behandlung.

  • Anrufen Sie schildern kurz Ihr Anliegen unter 0228 / 9658945. Die Praxis sagt Ihnen, wie es weitergehen kann. Jugendliche können selbst anrufen.
  • Kennenlernen In den ersten Sitzungen lernen sich Ihr Kind und die Therapeutin kennen. Beide Seiten prüfen, ob es passt und welches Verfahren infrage kommt. Diese Phase heißt Probatorik.
  • Antrag Läuft die Behandlung über die gesetzliche Krankenkasse, stellt die Therapeutin danach einen Antrag auf Kostenübernahme. Ob dieser Weg in dieser Praxis offen ist, klären Sie am besten telefonisch*.

* Angaben werden vor Veröffentlichung mit der Praxis abgestimmt.

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