Verfahren
Die Verfahren dieser Praxis.
Für die Praxis sind zwei Verfahren eingetragen: die analytische Psychotherapie und die tiefenpsychologisch fundierte Therapie. Beide sind Richtlinienverfahren, beide gelten für Kinder und Jugendliche.
Der analytische Weg.
Die analytische Psychotherapie geht den Gründen nach, die hinter einem Verhalten liegen. Manche davon reichen weit zurück. Das Verfahren nimmt sich Zeit, diese Zusammenhänge gemeinsam zu durchleuchten.
Kinder bringen ihre Themen oft im Spiel und in Bildern ein. Jugendliche sprechen. Aus dem wiederkehrenden Material wird sichtbar, was einen Konflikt am Laufen hält. Wer das Muster kennt, kann es verändern.
Der tiefenpsychologische Weg.
Die tiefenpsychologisch fundierte Therapie arbeitet konzentrierter. Sie nimmt den Konflikt in den Blick, der gerade drückt, und sucht nach seinem Hintergrund. Das Verfahren ist kürzer angelegt und bleibt trotzdem bei den Ursachen.
Welcher Weg passt, entscheidet sich in den ersten Gesprächen. Anlass, Alter und Fragestellung geben die Richtung vor.
Was Kinder, Jugendliche und Eltern erwartet.
Spiel und Gestaltung
Jüngere Kinder reden selten über das, was sie belastet. Sie spielen es. Der Therapeut steigt in das Spiel ein und hilft dem Kind, seine Erlebnisse zu ordnen.
Das Gespräch
Mit Jugendlichen wird gesprochen, auf gleicher Ebene und im Tempo des Gegenübers. Das Anliegen bleibt vertraulich behandelt.
Die Einbindung
Eltern erfahren in festen Gesprächen, wo die Behandlung steht. Gerade bei Kindern gehört die Familie zum Gelingen dazu.