Vertiefung
Die analytische Psychotherapie ist das älteste der tiefenpsychologischen Verfahren und bei Kindern und Jugendlichen mit eigenem Profil zugelassen. Sie steht für Behandlungsverläufe mit größerer Tiefe, größerer Häufigkeit und größerer Geduld. Nicht jede Praxis bietet sie an, diese tut es.*
Sie arbeitet mit dem, was ein Kind von sich zeigt: dem Spiel, den Bildern, den Wiederholungen. Ein Kind spielt nicht zufällig, es spielt seine Themen. Der Therapeut begleitet dieses Spiel, benennt, was darin sichtbar wird, und öffnet so Wege, die im Alltag blockiert waren. Bei Jugendlichen verschiebt sich das mehr ins Gespräch.
Der feste Rahmen gehört dazu: gleiche Zeit, gleicher Raum, über einen langen Zeitraum. Diese Verlässlichkeit ist für viele Kinder selbst schon ein Teil der Heilung.
Wenn Schwierigkeiten wiederkehren, trotz guter Versuche in Schule und Familie, kann die analytische Tiefe dort ansetzen, wo kürzere Wege nicht hinkommen.
Identitätsfragen, wiederholte Krisen, Beziehungsmuster, die sich wiederholen: Der analytische Rahmen gibt Jugendlichen Raum, ihre Geschichte neu zu ordnen.*
Ob analytische Therapie das richtige Verfahren ist, hängt vom Einzelfall ab und wird im Erstgespräch mit den Eltern geklärt. Als Richtlinienverfahren läuft auch dieser Weg über den genehmigten Kassenantrag.*

Beratung zur Analytik
Das Telefonfenster ist montags vormittags, die Praxis berät ehrlich, ob dieses Verfahren passt.*