Verfahren
Das Fachverzeichnis nennt zwei Dinge: die analytische Psychotherapie als Richtlinienverfahren, für Erwachsene wie für Kinder und Jugendliche, und darüber hinaus die systemische Therapie. Beide Angaben stammen aus derselben Quelle, darum stehen sie hier mit Quellenangabe statt als mehrfach unabhängig belegt.*
Das intensivste der Richtlinienverfahren: höhere Frequenz, längerer Zeithorizont, ein fester Rahmen. Für Kinder und Jugendliche hat die analytische Arbeit eine lange Tradition, weil sie über Spiel und Bild arbeitet statt über lange Erzählungen. Die Vertiefung steht auf der Seite Analytik.
Systemisch heißt: Das Problem gehört nie nur einer Person. Familie, Schule, Umfeld sind im Spiel. Für Fälle, in denen das Muster zwischen Menschen liegt statt in einem einzelnen, ist diese Sichtweise das passendere Werkzeug, und die Praxis führt sie ausdrücklich.*
Zur Abrechnung: Das Verzeichnis nennt gesetzliche und private Versicherungen, Selbstzahler sowie Fälle über Berufsgenossenschaft und Unfallkassen, also beispielsweise nach Unfällen.* Diese Differenzierung ist ungewöhnlich und wird vor Veröffentlichung bestätigt.
