Verfahren und Schwerpunkte
Die Praxis arbeitet tiefenpsychologisch fundiert. Das Verfahren gehört zu den Richtlinienverfahren, die Krankenkassen anerkennen und bezahlen.
Das Verfahren
Gefühle und Konflikte, die ein Kind nicht benennen kann, zeigen sich im Verhalten: in Angst, in Rückzug, in Wut, im Essen. Die tiefenpsychologisch fundierte Therapie nimmt dieses Verhalten ernst und arbeitet an dem, was es auslöst.
Bei Kindern geschieht das über Spiel und Beziehung, bei Jugendlichen im Gespräch. Ziel ist immer das Gleiche: Das Kind versteht, was in ihm vorgeht, und findet eigene Wege damit umzugehen.
Als Richtlinienverfahren ist die Methode wissenschaftlich anerkannt. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten, sobald der Antrag bewilligt ist.
Amtlich gelistet
Viele Kinder haben Phasen, in denen sie sich fürchten. Kritisch wird es, wenn die Angst bleibt und wächst: vor der Schule, vor anderen Menschen, vor der Dunkelheit. In der Therapie lernt das Kind, die Angst einzuordnen und ihr schrittweise etwas entgegenzusetzen.
Ein Kind, das sich über Wochen zurückzieht, matt wirkt und an nichts mehr Freude hat, durchläuft selten einfach eine Phase. Die Therapie sucht nach dem, was die Kraft nimmt, und baut Stück für Stück wieder Aktivität auf.
Unaufmerksamkeit, Impulsivität und innere Unruhe belasten Schule und Familie. Erst steht die genaue Abklärung, dann die Behandlung: Strategien für den Alltag, Umgang mit Impulsen, Entlastung für alle Beteiligten.
Kinder im Autismus-Spektrum nehmen Reize, Sprache und Nähe anders wahr. Die Therapie geht von der Welt des Kindes aus und sucht Wege, die zu diesem Kind passen.
Zu wenig, zu viel, mit Zwang oder Heimlichkeit: Wenn Essen den Alltag bestimmt, steckt fast immer etwas anderes dahinter. Behandlung heißt hier, das Thema Essen zu entlasten und die auslösenden Konflikte zu bearbeiten.
Unfälle, Gewalt, Verluste: Schwere Erlebnisse wirken nach, im Schlaf, im Spiel, im Verhalten. Die Therapie hilft dem Kind, das Erlebte einzuordnen und Sicherheit zurückzugewinnen.
Praxisalltag
Die Approbation von Herrn Schnabel gilt für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Wie eine Sitzung aussieht, hängt vom Alter ab: Jüngere spielen und gestalten, Ältere sprechen. Eltern werden regelmäßig einbezogen, weil der Alltag zu Hause und in der Schule immer mitzählt.
Ob Ihr Anliegen zu dieser Praxis passt, klären Sie am schnellsten am Telefon: 0171 2935001.
Wie die Behandlung beginnt